Meine Geschichte


Am zweiten Frühlingstag 1953 erblickte ich sozusagen im tiefsten Märzwinter auf einem Bergbauernhof in der Nähe von Peter Rosseggers Waldheimat, das "Licht der Welt"! Das bäuerliche Leben bestimmte meine Kindheit und daraus resultierten auch die prägenden Momente im Jahreslauf.

Alles hatte seine Zeit! Das Aufwachen nach den meist strengen Wintern, das leise Erwachen der Natur aus den Winterfrösten, das Zirpen und Zwitschern der Tiere die ebenso wie die Menschen die wärmenden Tage herbeisehnten. Die Felder mussten bestellt werden, was meist recht mühsam von der Hand ging, da den Mürztaler Bergen eine gewisse Steilheit zueigen ist. Im oft kurzen Sommer mussten die schönen Tage für die Ernten ausgenützt werden und so waren auch wir Kinder immer eine notwendige Arbeitskraft. Im Herbst und im Winter wurde nach der Tagesarbeit oft am Abend zusammen gesessen und gesungen, gestrickt und auch gesponnen. Hanf wurde zu Fäden gesponnen, um aus den groben Fäden Seile für den bäuerlichen Tagesablauf anzufertigen.

 

Der Leitsatz meines Großvaters war: "Mehr Tiere, als unsere Weide- und Futterflächen ernähren können, kommen mir nicht in den Stall!" Die Stalltiere bekamen nur das zu fressen, was der eigene Boden hergab. Heu im Winter und frisches Gras im Sommer. Und sonst das was sie auf der Weide fanden. Heute würde man sagen, ein Bio-Betrieb mit bester Zertifizierung.

 

Der Hof war umgeben von einigen Quellen. So kam ich schon damals mit dem Element Wasser in Berührung. Die Quelle bei der Brünndlwiese war die beste. Dieses Wasser trugen wir flaschenweise nach Hause und das, obwohl es zuhause auch "nur Quellwasser" gab.

 

Fernseher gab es nicht und auch das Radio wurde meist nur zu besonderen Anläßen aufgedreht. So hielt ich mich viel draußen auf und konnte so manche Eigenheiten der Natur beobachten, was mir heute oft zu Gute kommt.

 

Mit Ende der Schulzeit war es mit dem bäuerlichen Alltag vorbei. Ich konnte im Mariazellerland, wo ich mit meiner Mutter und den Geschwistern inzwischen zu Hause war, eine Lehre als Fahrzeugschmied machen. Auch diese Zeit hat ihre Prägung hinterlassen.

 

Auch hier war das Thema Wasser etwas Besonderes. Konnte ich doch bei der Erschließung der "Pfannbauerquelle" als vierte Wiener Hochquellenleitung hautnah dabei sein. 365 Liter in der Sekunde, wovon 320 Liter verwendet werden, der Rest geht in den Bach! Lebenskraft pur für die Gebirgsforellen.

 

Nach dem Bundesheer kam der Drang, mein Leben in der "weiten Welt" zu versuchen. Von Wien aus, wo ich 11 Monate bei der Gardemusik lange still stehen lernen konnte, ging es erstmal in den Schwarzwald. Beruflich und privat kamen so manche neue Erkenntnise auf mich zu. Anfang der 80er, inzwischen mit meiner Familie im Großraum Stuttgart lebend wurde mein Leben mit jeder Stufe immer technisch geprägter und alles was ich heute mache, war für mich damals nur Mumpitz und esoterischer Unsinn.

 

Strahlen taten für mich - höchstens die Sonne oder das Licht.

Von meinen verschiedenen Tätigkeiten, die ich in der "Umgebung von Stuttgart" ausüben konnte, war mir die Zeit als Wassermeister in einer Gemeinde im Schönbuch für die heutige Tätigkeit von großen Nutzen. Ich konnte da einiges mitnehmen, von dem ich heute profitiere.  Im Jahr 2000 wurde "meine Wasserversorgung" im Zuge der europäischen Globalisierung verkauft (und wieder zurückgeleast) und ich musste mir ein neues Betätigungsfeld suchen.

 

Vier Jahre wohnte und arbeitete ich dann im Herzen von Stuttgart, bevor private Lebensveränderungen mich ins schwäbische Bayern verschlugen.

 

Es war schwieriger als ich gedacht hatte, in meiner neuen Lebensumgebung wieder Arbeit zu finden, und so machte ich mich im Herbst 2006, im 54. Lebensjahr stehend, selbstständig. Ein ergonomischer Fahrradsattel aus Gusswerk, ein Wasserbeleber aus Edelstauden / Kittenbach und ein Rückencremer waren mein Einstieg in diesen neuen Lebensabschnitt.

 

Seitdem ist einige Zeit ins Land gegangen und ich durfte so manche Erfahrung machen, die meine Denkweise umgekrempelt hat. So brachte mich die Erfahrung in der Tierarztpraxis meiner damaligen Frau auf leisen Sohlen weg von meiner einstigen "Engstirnigkeit" und es ebnete sich ein Weg in die Weite des Unbekannten.

 

Erst ein Schriftstück von mir unbekannten Autoren, (vermutlich die ungarischen Techniker die den ELF-Magnetometer entwickelt haben), hat mein Sichtfeld geöffnet und ich habe angefangen zu verstehen, was es so alles gibt, was man nicht sieht, aber trotzdem spürt!

 

Jetzt verstand ich zwar so manches, aber erst musste ich mein "Ich" überzeugen, dass die Strahlen der Erde genauso unsichtbar sind wie die Strahlen der Sonne, wo man die Wärme spürt und die Sonnenstrahlen wegen des Licht- und Schattenspiels sieht.

 

Es war mir klar, dass die Strahlen der Sonne für unser Leben gut sind. Nur- ich kann nicht länger als eine viertel Stunde in der prallen Sonne liegen-, andere können dies wiederum stundenlang. Und so ist es auch bei den Erdstrahlen. Manchen Menschen und Tieren machen diese nichts. Andere werden krank davon.

 

Durch die eigene Betroffenheit habe ich eingesehen, oder besser gesagt gespürt, dass Erdstrahlen kein esoterischer Humbug sind.

 

Aber erst, als in nächster Nähe von dem von uns genutztem Anwesen ein Mast der Telekom vom Empfangs- zum Sendemasten umgerüstet wurde, welcher die natürliche Strahlung  noch verstärkte, war ich bereit, meine technische Sichtweise in den Eimer zu kippen und mich als Rutengeher zu betätigen.

 

Im Frühjahr 2008 war für mich der Zeitpunkt gekommen, dieses Handwerk zu ergreifen, um damit so manchen Betroffenen Hilfe zu bringen. Ich komme meist zu Menschen, die schon sehr viel Zeit und Geld in verschiedene Abschirmprodukte gesteckt haben und trotzdem keine Erleichterung finden konnten.

 

Rutengehen bedeutet für mich Handwerk. Eines für das ich beide Hände gebrauche. Nur für die Feineinmessung benutze ich einen Pendel.