Vitale Bienen - dem Imker zur Freude


Hoher Ertrag und fitte Bienen....

... waren das Ergebnis einer Eigeninitiative die ich Ende April 2015 ergriffen habe!

 

Der Kirschbaum voll in Blüte, aber außer ein paar Hummeln und Wildinsekten keine anderen Bestäuber.

 

Vor allem keine Bienen, obwohl diese "Bienenweide"  im Schnittpunkt von 2 Imkern mit ihren Bienenbauten lag.

 

Kein Bienenstand weiter als ca. 400 Meter Luftlinie weg !

 

Wunderschönes Wetter, aber keine Biene, da muss was geschehen, war mein Gedanke, der sehr dem Eigennutz entsprang, den schließlich war es so, dass auch der Birnenbaum die ersten Blüten ansetzte.

Am 30. April habe ich nach Absprache mit dem Imker, auf seinem Bienenplatz einen Smoky gesetzt!

Die ersten 3 Maitage waren Wettermäßig zum vergessen.

Keinen Hund würde man auf die Straße jagen, so grauslich und Nasskalt waren die Tage.

Am 4. Mai wars zwar noch nicht sonnig, aber trocken von oben.

 

Die Kirschblüte war leider vorbei, aber Im Birnbaum hat es gebrummt!

Nicht nur gesummt, sondern sprichwörtlich gebrummt! Von der Anzahl der sichtbaren Bienen hätte man meinen können, das ganze Volk sei zu Besuch.

Für mich ein Zeichen, das mit dem...

hat funktioniert! Allerdings war ich sehr überrascht, wie schnell sich die Bienen erholt haben.

Etwa 2 Wochen später, am 17. Mai vormittags, kam der Imker zu mir um sich zu bedanken, für das was ich ich mit "seinen Bienen" gemacht hätte! Ich meinte, dass ich doch nur dafür sorgen durfte, dass sich die Tiere wieder ausruhen können.

Sonst nichts weiter.

Der Imker war über die Vitalität seiner Pollensammlerinnen überrascht, den er berichtete mir, dass das eine Volk, welches auf dem Waagstock steht, die letzten 2 Wochen, am Tag durchschnittlich mehr als 8 kg eingetragen hätten.

Ich konnte damit zwar nicht viel anfangen, da mir solche Fachbegriffe fremd sind, sah aber, dass der Imker damit sehr zufrieden war.

Etwa eine Woche später, zu Pfingsten 2015 erzählte er mir, dass er einen sehr starken Raps Eintrag hat, obwohl das nächste Feld etwa 1,5 km Luftlinie entfernt war!

 

 

Selbst in der Zeit als kaum etwas blühte, hatte er einen täglichen Eintrag von ein bis 2 kg am Tag, wie der Imker mir bei einer Zufallsbegegnung berichtete.

Erwähnenswert ist die Tatsache, dass sich der Bienenstand inmitten von intensiv genutzten landwirtschaftlichen Feldern befindet, wo all das ausgebracht wird, was Bienen angeblich so schadet.

Dieser Bienenstandort ist das beste Beispiel dafür, dass die Pflanzenschutzmittel, nicht für das Bienensterben verantwortlich sind!

 

Die einzelnen Bienen werden erst dann ein Opfer der Pflanzenschutzmittel (PSM), wenn sie direkt ins frisch besprühte Feld fliegen. So dies passiert, werden die betroffenen Tiere schon am Einflugloch von den Wächterbienen abgewiesen. (Mir mitgeteiltes Imkerwissen)!

Allerdings lassen diese Pflanzenverschmutzungsmittel (meine Ausdrucksweise), die Vielfalt der Trachtpflanzen verschwinden und  entziehen damit nicht nur den Bienen, sondern auch vielen Wild-Insekten und anderen Kleintieren die Lebensgrundlage.


             Jahresertrag vom Volk am Waagstock:

     120 kg  im  Wirtschaftsjahr 2015


Jetzt, nachdem die Böden wieder aufgehen und schön langsam wieder Leben in das Volk kommt, wäre es dringend an der Zeit, für die Tiere einen  Platz zu schaffen, der Ihrem Naturell entspricht. Damit sie fit und vital ins neue "Bienenjahr" starten können. Mit dem Smoky oder der Bienenpramide  ist der gute Start gewährleistet.


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für Mensch, Tier und Pflanzen!